Aktuelles Projekt
Warum Gerechtigkeit?
Das Buch erscheint im August 2012
Zitate
Folge 1:
»Die Gerechtigkeit, die vielleicht nicht dasselbe ist wie das Recht oder das Gesetz, kann nur dann rechtens zur Gerechtigkeit, nur dann zur Gerechtigkeit des Rechts werden, wenn sie über Kraft verfügt und Gewalt in sich birgt; nur dann, wenn sie von Anbeginn an, mit ihrem ersten Wort bereits nach Gewalt rufen, die Kraft anrufen kann.«
Jacques Derrida
Folge 2:
»Verschiedene Gesellschaftsformen, verschiedene historische Entwicklungsstufen bestimmen auch den Begriff des Gerechten in je verschiedener Weise. Jede Epoche hat ihren Begriff des Gerechten.«
Ralf Dahrendorf
Folge 3:
»Gerecht ist, wenn ›jeder auf die anderen aufgrund allseitig annehmbarer Grundsätze der Gegenseitigkeit Rücksicht nimmt.‹«
John Rawls
Folge 4:
»Wenn wir die Menschen wirklich als Gleiche behandeln wollen, dann müssen wir die Sache so einfädeln, dass sie ihr Leben als gleichermaßen lebenswert betrachten – oder ihnen hierzu die Mittel geben.«
Ronald Dworkin
Folge 5:
»Macht übt sich als Netz aus, und über dieses Netz zirkulieren die Individuen nicht nur, sondern sind auch stets in der Lage, diese Macht zu erleiden und auch sie auszuüben; sie sind niemals die träge oder zustimmende Zielscheibe der Macht; sie sind stets deren Überträger. Mit anderen Worten, die Macht geht durch die Individuen hindurch, sie wird nicht auf sie angewandt.«
Michel Foucault
Folge 6:
»Die Welt, in der wir leben, ist nicht gerecht.«
Thomas Nagel
Folge 7:
»Die Vielfalt der Gerechtigkeitsgesichtspunkte, die wir bei der Verteilung so verschiedener Güter und Lasten wie Spendernieren, Militärdienst, Studienplätzen, Sperma zur künstlichen Befruchtung, Kindern zur Adoption, Staatsbürgerschaft, Gefängnisstrafen, Entlassung aus der Arbeit, Nobelpreisen, Präsidentschaften und Universitätsprofessuren anwenden, ist kaum überschaubar.«
Angelika Krebs
Folge 8:
»Die beste Gesellschaft wäre die, in die wir unsere Kinder vorzugsweise gäben, wenn wir wüssten, daß ihre Position darin durch das Los bestimmt würde.«
Friedrich August von Hayek
